Salinen auf Lanzarote

Die Salinas de Janubio bilden die größte Salzgewinnungsanlage auf Lanzarote
Sie liegen an der Südwestküste der Insel in der Inselgemeinde Yaiza


In dem Gebiet der heutigen Salinen wurde einst Landwirtschaft betrieben. In der durch vulkanische Aktivitäten entstandenen, im Mittel drei Meter tiefen Lagune, durch eine Landzunge vom Atlantik getrennt, wurde 1895 mit dem Bau der Salzgewinnungsanlage als Familienbetrieb begonnen, da es hier bereits zuvor natürliche Salzablagerungen gab.
  

Die Salinen erstrecken sich auch heute noch über ein etwa 45 Hektar großes Gebiet. 
Durch die Salzindustrie entstanden die benachbarten Orte La Hoya und Las Breñas. 
Bis in die 1970er Jahre wurden hier bis zu 10.000 Tonnen Meersalz pro Jahr mit zeitweise mehr als einhundert Arbeitskräften gewonnen. Dieses Salz wurde hauptsächlich von einheimischen und spanischen Fischfangflotten zur Konservierung von Fisch genutzt.

Als jedoch die Fangquoten zurückgingen, sich neue Kühltechniken durchsetzen
und ausländische Konkurrenzprodukte auf den Markt kamen, 
musste die Salzgewinnung drastisch zurückgefahren werden. 



Etwa ein Fünftel der gesamten Anlage wird noch heute zur Salzgewinnung genutzt, 
und zwar weiterhin als nicht subventionierter Familienbetrieb. 
Etwa zehn Salzbauern gewinnen derzeit rund 2.000 Tonnen Meersalz pro Jahr, 
welches teilweise noch zur Fischkonservierung genutzt wird, 
aber auch als Chlorersatz in Schwimmbädern Verwendung findet
oder als Speisesalz auf dem lokalen Markt verkauft wird.

     



 


in diesen »Hütchen« trocknet das Salz
 






[Quelle: Alle Infos von Wikipedia]
Yaiza / Lanzarote / Kanaren / Spanien, im März 2025

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