Orgosolo - Sardinien

Orgosolo - die Banditenstadt
Im Widerstand gegen die zahlreichen Eroberer Sardiniens bildete sich eine Banditenkultur, die im 19. Jahrhundert auch Gegenstand von kriminologischen Studien wurde. So schuf Alfredo Niceforo, ein Anhänger von Cesare Lombroso, in seinem Buch Die Kriminalität in Sardinien den Mythos, dass die Sarden zur Kriminalität vorbestimmt seien.

500 bewaffnete Orgolesen stürmten und plünderten 1894 den Ort Tortolì, um das
Vermögen eines Großgrundbesitzers zu erbeuten, viele kamen dabei selbst um. 
Die Bardanas genannten Raubzüge sardischer Bergbewohner sind von der 
Römerzeit bis in das 19. Jahrhundert belegt. [Quelle: Wikipedia]

   


Das allererste der Murales genannten Wandgemälde wurde 1968 von der anarchistischen Mailänder Gruppe Dioniso in Orgosolo gezeichnet. Nachdem der der Kommunistischen Partei Italiens nahestehende Zeichenlehrer Francesco del Casino aus Siena den Film Banditi a Orgosolo gesehen hatte, ließ er sich in Orgosolo nieder und begann 1975 hier mit Schülern, Bilder an die Wände der Häuser zu malen. [Quelle: Wikipedia]


   


   


   





     


  




   
  

  
  

    






 



 

Orgosolo / Nuoro / Sardinien / Italien, im September 2025

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